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Freitag, 3. Juli 2009

Endspurt Sommersemester

Der Sommer könnte so schön sein und man könnte die ganze Zeit nur im Schwimmbad abhängen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und einfach nichts tun. Tja, aber eben nur im Konjunktiv. Denn so langsam steht die allseits verhasste Klausurenwoche ins Haus und es gibt wieder sehr viel zu tun. Trotzdem schadet es nicht, wie ich festgestellt habe, sich trotzdem einmal etwas Gutes zu tun und auch einmal einen Tag lang auszuspannen, der haut es am Ende ohnehin nicht mehr raus. Da der Juni auch schon wieder vorbei ist, einige Zusammenfassungen und gewonnenen Erkenntnisse der vergangenen Tage:

- Leute, die sich dumm aufspielen, muss man wirklich nicht ernst nehmen
- unterschätze nie die Hochschulwahlen
- "I want to break free!"
- der Atlantik ist schweinekalt
- Dresdner Handbrot, mmmh
- Französisch nervt, aber das ist ja nichts Neues
- "Kennst du Wayne?"
- Die "Turtles"-Verfilmungen mit echten Menschen waren nicht so gut wie die Trickserie
- Dozenten singen auch mal gerne
- "U & D" ist ein Muss
- die Rheinländer verstehen sich auf's Feiern
- Möwenkacke lässt sich ganz leicht mit einem feuchten Schwämmchen oder Tuch entfernen
- Porto rockt mit seiner Stadt, seinen Preisen und dem Essen
- die NEON-Rätsel machen einen wahnsinnig
- "irre!!"
-
sieh auf die Fahrbahn, wenn du bergauf an der Ampel stehst
- lautes Telefonieren im Bus erregt Unmut
- "Tragt Sonnenschutz!"
- 1643 kann man durchaus trinken...
- Hanni und Nanni sind nicht die einzigen coolen Zwillinge
- wer ist Hanna Montana?
- auch in Würzburg gibt es jetzt Köttbullar und Billy

Aktuelle Lektüre: Stephenie Meyer: "Twilight"

Montag, 2. März 2009

Kekse mit Hackfleisch

Heute abend hab ich mir Spaghetti gekocht und dabei die Nudeln verarbeitet, die ich beim Einkaufen durch ein unachtsames Danebengreifen mitgenommen habe: Biospaghetti aus Vollkorn. Jede italienische Mamma hätte sie wohl beherzt in den Müll geschmettert und eine minutenlange Schimpftirade losgelassen, ich werd sie mir auch nicht mehr kaufen. Schmecken ist etwas anderes. Irgendwie hat man das Gefühl, man isst Kekse mit Hackfleisch, oder matschiges Brot. Bäh, beim nächsten Mal muss genauer hingeschaut werden.

Schon wieder ist Montag und gleichzeitig starten wir in den März. Die erste kleine Aufführungsetappe ist bereits herum, es geht ganz schön an die Substanz, dieses Geschwitze in den Scheinwerfern. Trotzdem war das Wochenende wunderbar und herzlich, zwei lang nicht mehr gesehene Bundkollegen waren zu Besuch, dementsprechend lang ging es in der Nacht und der verpasste Schlaf wurde heute erst mal mit einem zweistündigen Nachmittagsnickerchen nachgeholt, jetzt gehen auch gleich wieder die Lichter aus. Heute war der erste Schultag am schönen Wirsberg-Gymnasium, auch morgen geht es wieder früh raus. Die Schule macht einen sehr schönen Eindruck, bin mal gespannt, was noch so kommt.

Da der Februar schon wieder hinter uns liegt, folgt im Anschluss noch die allseits beliebte Monatsbilanz:

- Lila ist wieder modern
- Panik schnürt dir den Hals zu, wenn du deine Autoschlüssel nicht gleich findest
- mit der Prüfung im Nacken können Studenten ganz schön gemein werden
- schafft den Valentinstag ab!
- "Flitterwochen!?!"
- Französischklausuren sind relativ spaßfrei
- "Oh mein Gott!!"
- Wein ist als Durstlöscher eher nicht geeignet
- Mackie Messer ist cool
- wann wird Sumpfduhle Heidi Klum und ihr Topmodel-Müll endlich verboten?
- schätze deine alten Freundschaften
- ich hab einen Großcousin, der ist ein Hühnchen...
- "John Cockle ist gut!"
-
Bier aus Fulda schmeckt ziemlich gut - vorausgesetzt, man reinigt vorher das Zapfgerät
- man kann sich wirklich nicht am Ellenbogen lecken
- Geschichte ist cool
- Apotheken sind niemals nach ihrem Besitzer benannt
- Premieren sind was schönes. Und Weißwurstfrühstücke

Aktuelle Lektüre: Muriel Barbery: "Die Eleganz des Igels"

Sonntag, 1. Februar 2009

John Cockle ist gut!!

Gestern stieg in unserer allseits beliebten KHG die Dernière von Alan Ayckborns turbulenter Komödie "Das Festkomitee". Den aufgekommenen Gerüchten aus dem Backstage-Bereich, die sich nach der Premiere verbreiteten, von wegen der Truppe hätte ihr eigenes Stück nicht gefallen, kann man nur entgegensetzen: es besteht überhaupt kein Grund dazu, auch wenn - mal wieder - ein paar cairoistische durch-die-Blume-Nörgeleien sein mussten. Am besten ignorieren, denn das dargebotene Spektakel war unglaublich amüsant. Lustig, lachhaft, chaotisch ging es gestern zu, als sich einige schrullige Charaktere am Tisch des Festkomitees von der kleinen Stadt Pendon versammelten, um ein längst vergessenes historisches Ereignis zum alljährlichen Stadtfest in Szene zu setzen. Natürlich geht so ziemlich alles schief und drunter und drüber, was man sich eben so denken kann, sehr zu großen Freude des Publikums. Die Rollenbesetzung war super ausgewählt, die Neulinge überraschten und die "alten Hasen" begeisterten mit ihrem Können. Chapeau! Denn die Probenzeit war relativ knapp bemessen und die Absage des vorher geplanten "Biedermanns" von Max Frisch hatte schon für ein wenig Enttäuschung gesorgt - um so aufgedrehter war gestern abend die Stimmung und wir freuen uns auf den bald startenden Verkauf der John-Cockle-Souvenirs ;)
Hups, wir haben ja schon wieder Februar, daher im Anschluss eine kleine Monatsbilanz:

- wir lieben das Mo 42
- "AFFE!!"
- Oberteile eines anderen entwirrt man am besten, indem man sie selbst anzieht
- Camus' letztere Werke sind eher doof
- Poetry Slam macht Spaß
- "John Cockle ist gut" - und der Tanz dazu auch
- es gibt sie tatsächlich: Verbindungen können auch cool sein, auch wenn man nicht beitreten will
- Deichkind versteht sich aufs Partymachen
- "dief drrin"
- ein Hefe in Ehren kann niemand verwehren
- Tutorium läuft
- "December bee! Remember me!! December bee!!"
- chambinzky hurra
- Jonglieren ist reine Kopfsache
- "Arbeit nervt!"

Noch 25 Tage bis zur Premiere von "Außer Kontrolle".
Noch 1 Tage bis zur Klausur "Thème Mittelkurs" und "Deutschdidaktik".
Noch 3 Tage bis zur Klausur "Version Mittelkurs."

Aktuelle Lektüre: Tom Rob Smith: "Kind 44"