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Freitag, 5. November 2010

Mysterious Mickey

Wer kennt sie nicht, die Stars aus den Lustigen Taschenbüchern, den Mickey-Mouse-Heftchen und den zahlreichen coolen Zeichentrickserien, die immer früher im Disney-Club liefen, bevor sie von der schrecklichen Tigerente und Bewegungslegastheniker Günter Kastenfrosch abgelöst wurden: "Duck Tales", "Käpt'n Balu", oder "Darkwing Duck" kennt wohl jeder oder einfach die wenige Minuten dauernden Cartoons mit Goofy, Mickey und Co. Doch wie neulich bei einem typischen spätabendlichen Tischgespräch fest gestellt, gibt uns Disney auch zahlreiche Rätsel auf, die nach einer Antwort verlangen:
  • warum läuft Donald Duck ohne Hose herum und hat damit auch kein Problem, ist beim Duschen aber stets darauf bedacht, sich ein Handtuch umzuschlingen?
  • wenn Goofy wirklich ein Hund ist und Clara eine Kuh, dann wäre das ein sehr seltsames Paar. Außerdem ist Goofy genauso groß wie Clara..
  • wenn Goofy auch wirklich ein Hund ist, warum kann er dann sprechen, Pluto aber nicht?
  • warum gibt es in Entenhausen auch Menschen, die noch dazu genauso groß sind, wie alle anderen?
  • was für Tiere stellen die Panzerknacker dar?
  • wieso wird keiner misstrauisch, weil Tick, Trick und Track mit einem Onkel zusammen wohnen, der gerne Matrosenanzüge und keine Hose trägt?
  • wieso können Tick, Trick und Track sowie Donald, Dagobert & Co. theoretisch ertrinken, wo Enten doch alleine aufgrund ihrer Fettschicht schwimmen können müssten?
  • wie passt Daisy Duck mit ihren Flossen in die rosafarbenen Stöckelschuhe?
Ob sich die Liste wohl noch fortführen lässt?

Aktuelle Lektüre: Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten"

Mittwoch, 3. November 2010

Weltmännertag!

Heute ist Weltmännertag! Gewusst? Wahrscheinlich nicht...Und wem haben wir es zu verdanken? Kein geringerer als Michail Gorbatschow ist Schirmherr dieses Tages, den es seit dem Jahr 2000 gibt. Schwerpunkte sollen vor allem die Bewusstwerdung der Gesundheit sein (Männer leben im Schnitt sieben Jahre weniger als Frauen, das wird wohl auch der Grund sein, warum es heute nirgends Freibier gibt...). Weitere Themen sind Zukunftsplanung und Bundeswehr.
NIVEA hat vor einigen Jahren einmal eine schöne Postkarte herausgebracht, sie trägt den Titel "10 Gründe, warum es schön ist, ein Mann zu sein":
  • Telefongespräche sind innerhalb von 30 Sekunden beendet.
  • Beim Zappen bleibst du nicht hängen, wenn jemand weint.
  • Für einen 5-Tage Urlaub reicht ein Handgepäck.
  • Du kannst alle Marmeladengläser selbst öffnen.
  • Keiner unterbricht seinen guten schmutzigen Witz, wenn du den Raum betrittst.
  • KfZ-Mechaniker erzählen dir die Wahrheit.
  • Dich interessiert nicht, ob jemand merkt, dass du beim Friseur warst.
  • Drei Paar Schuhe sind mehr als genug.
  • Wenn jemand vergisst, dich einzuladen, ist er nach wie vor dein Freund.
  • Graues Haar und Falten verstärken deinen Charakter.
Aktuelle Lektüre: Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten"

Montag, 1. November 2010

Ziemlich heilig...

Schön war es, einmal wieder ein langes Wochenende zu haben. Allerheiligen sei Dank. Doch wer weiß genau, was sich hinter diesem Feiertag verbirgt? Warum müssen wir nicht arbeiten, sondern können noch einen gemütlichen Tag einschieben. Und wieso erzählen uns einige Bekannte, dass sie an diesem Feiertag auf den Friedhof gehen und die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten besuchen?


Allerheiligen hat jedenfalls keinen Bezug zu einem biblischen Ereignis wie etwa Ostern, Pfingsten oder Weihnachten. Vielmehr liegt Allerheiligen in der christlichen Tradition - weil es mit der Zeit zu aufwendig war, jedem Heiligen an seinem speziellen Tag zu huldigen, einigte man sich im Lauf des ersten Jahrhunderts auf einen Tag, an dem allen Heiligen die gleiche Ehre erwiesen werden sollte. Dieser Tag galt "der Jungfrau Maria und allen Märtyrern". Auf die Gräber geht man eigentlich erst an Allerseelen, das am Tag darauf, am 2. November statt findet. Durch Fürbitten und Gebet sollte an diesem Tag das Leiden der armen Seelen erleichtert werden. Damit verbunden war auch die Gräbersegnung. Mit der Zeit wurde dies aber auch am Allerheiligenfest durchgeführt.

Am 31. Oktober feiert man dahingegen Halloween in Amerika und anderen Ländern Europas. Das Wort "Halloween" kommt von der Bezeichnung "All Hallows Eve" und bezeichnet damit den Vorabend von Allerheiligen, was wieder Bezug zum heutigen Feiertag herstellt.

Wieder ein bisschen unnötiges Wissen, mit dem sich in der nächsten Woche klugscheißen lässt...freuen wir uns auf vier Tage bis zum nächsten Wochenende.

Aktuelle Lektüre: Jonathan Littel: "Die Wohlgesinnten"

Montag, 4. Januar 2010

Die Rechte und Pflichten im Winter


In diesen Tagen brachte die Sendung "Galileo" einen Beitrag über die Rechte und Pflichten im Winter. So manche Überraschung war dabei und der Leser kann ja einmal prüfen, was er davon mit Sicherheit gewusst hätte:

- beim Eiskratzen am stehenden Auto ist es untersagt, den Motor laufen zu lassen, denn das gilt als unnötige Umweltverschmutzung. Wenn man erwischt wird, gibt's 10 € Strafe.

- ein kleines Sichtfenster zum Autofahren reicht bei einem vereisten PKW nicht aus, es muss eine Rundumsicht gewährleistet sein. Auch hier freuen sich die Ordnungshüter über 10 € Strafgebühr. Bei Unfällen droht eine Teilschuld.
- außerdem darf auch der Schnee auf dem Dach des Autos nicht liegen bleiben, sonst gibt es 75 € Strafe.
- richtig teuer kann es werden, wenn man falsch streut: Streusalz ist schon längst out und verboten, denn es enthält giftige Zusatzstoffe. Streuen soll man mit Sand, Sägemehl oder Splitt. Wird man übrigens mit Streusalz erwischt, darf man bis zu 50.000 € berappen.
- Verkehrsschilder verlieren ihre Wirkung, wenn sie zugeschneit sind. So darf man auch mal im Halteverbot parken, wenn man das Schild nicht mehr erkennen kann. Hiervon ausgenommen sind aber die Vorfahrts- und STOP-Schilder wegen ihrer markanten Form.
- wer mit Sommerreifen den Verkehr behindert, kann einen Punkt in Flensburg bekommen und langt in die Tasche - es kostet 40 €.

- Abblendlicht bei Schneefall oder behinderter Sicht einschalten! Außerorts kann es sonst bis zu drei Punkte geben.

Na dann, gute Fahrt ;)

Aktuelle Lektüre: Andreas Franz: "Unsichtbare Spuren"

Mittwoch, 22. April 2009

Maikäfer flieg!

Sie sind wieder da. Und dieses Mal ziemlich zahlreich. Endlich mal wieder! Und mit ihnen kommt das schöne Wetter. Herr Sumsemann und seine Freunde bevökern derzeit wieder die Bäume, den Boden und die Flora und Fauna rund um den Hubland-Campus und im Stadtpark. Die Wärme hat sie wohl aus ihren Löchern getrieben und jetzt schwirren sie schon munter durch die Gegend.


Herr Sumsemann hat mich gestern besucht und lag vor meiner Wohnungstür, leider ist das kleine Dummerchen mal wieder auf den Rücken gefallen und konnte sich nicht von alleine wieder aufrichten. Seine kleine Geige schien er auch unterwegs verloren zu haben, wenigstens hatte er noch alle Beinchen. Lag wohl daran, dass man den Mond nicht sehen konnte. Die kleinen braunen Kerle sind ja harmlos und krallen sich gerne am Finger fest und schwupps sind sie wieder auf dem Bauch gelandet. Nachdem er sich von seinem Schrecken erholt hat, hat er sich ein wenig aufgepumpt und ist dann in die Nacht davon geschwirrt. Die geflügelten Kerlchen haben ein sehr kurzes Leben - nach ihrem Schlüpfen aus der Erde bleiben ihnen 4 bis 7 Wochen, bevor sie schon wieder den Löffel abgeben. In dieser Zeit legen die Weibchen bis zu 100 Eier in die Erde, aus denen sich später die Egerlinge entwickeln. Ein Egerling braucht übrigens bis zu vier Jahre, bis aus ihm ein Maikäfer wird. Trotzdem gehören die Tierchen irgendwie zum Frühling dazu und wer in den nächsten Tagen einem begegnet, der mal wieder auf seinem Rücken gelandet ist, kann ihm ja kurz helfen, sich umzudrehen. Maikäfer flieg!

Aktuelle Lektüre: Richard David Precht: "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?"

Mittwoch, 15. April 2009

Feuchte oder Feuchtigkeit?

Die deutsche Sprache ist stets voller Tücken und kleiner Streitfälle, über die man sich als Germanistikstudent besonders gerne den Kopf zerbricht. Wie sagt man also beispielsweise, wenn man mit einem Substantiv ausdrücken möchte, dass eine Windbrise auffällig feucht ist? Handelt es sich um auffällige Feuchte oder um auffällige Feuchtigkeit? Grübeln brachte nichts, auch Freunde konnten nicht weiterhelfen, aber Onkel Duden gab wieder einmal Aufschluss:

Feuchte: die, mhd. viuhte, (geh., Fachspr.): Feuchtigkeit, bes. der Luft.
Feuchtigkeit: die, mhd. viuhtecheit: 1. das Feuchtsein, die Feuchte, der Gehalt an Wasser[dampf]: die F. des Bodens, der Luft 2. leichte Nässe: etwas saugt F. auf, gibt F. ab.

Womit also geklärt wäre, dass wir uns für Feuchtigkeit entscheiden, denn das andere Wort wäre eher für den gehobenen Stil und für die Fachsprache wichtig. Außerdem legt das Kompositum Luftfeuchtigkeit noch unterstützend nahe, bei der es ja um Feuchtigkeit in der Luft geht, dass man eher die Feuchtigkeit wählen sollte. Damit hätten wir das wöchentliche Soll an Haarspalterei erfüllt und können beruhigt weiter an der Hausarbeit schreiben.

Aktuelle Lektüre: Richard David Precht: "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise."

Donnerstag, 12. Februar 2009

Schneegestöber und fiese Sprüche

Hui, das Wetter kann sich wieder einmal nicht entscheiden. Heute kann es regnen, stürmen oder schnein, das Wetter weiß es selbst nicht ja, nein, Sonnenschein...? Jedenfalls bin ich gerade von meinem Bewerbungsgespräch heimgekehrt und verkrümele mich jetzt mit Schokolade und Tee aufs Bett und surfe im Netz. Ja, hurra, wir haben jetzt im Wohnheim Internet, was bloggen, Emails abrufen oder sich für Kurse anmelden um einiges leichter macht. Mal schauen, wie hoch der Ablenkungsfaktor noch wird...im Moment steht er jedenfalls ziemlich hoch.

Bei meinen Recherchen für meine Hausarbeit zum Thema "Aktuelle Kinder- & Jugendliteratur im Unterricht" bin ich in einem Buch auf eine sehr witzige Stelle gestoßen, wo es um die Vorlieben der Jugendlichen geht, also um das, was sie gerne lesen. Dabei wird erwähnt, dass sie auch gerne Makaberes oder Gruseliges lesen und als Beispiel wurde ein Buch angeführt, in dem die "Alle...nur nicht..." - Sprüche aufgeführt werden. Das hat gleich mal dazu verleitet, sich im Internet ein wenig schlau zu machen, denn wer kennt sie nicht, diese witzigen Sätzchen. Interessant wäre es einmal, zu wissen, wo die überhaupt herkommen und ob es für sie eine bestimmte Bezeichnung gibt. Im Anschluss also ein kleines Best of:

  • Alle Kinder hören den Schuss, nur nicht Walter, dem galt er.
  • Alle Kinder tanzen um den Galgen, nur nicht Sieglinde, die schaukelt im Winde.
  • Alle Kinder warten auf den Zug, nur nicht Sabine, die liegt auf der Schiene.
  • Alle Kinder angeln nach dem weißen Hai, nur nicht Schröder, der ist der Köder.
  • Alle Kinder streicheln den Hund, nur nicht Paul, der steckt im Maul.
  • Alle Kinder spielen mit dem Seil, nur nicht Inge, die hängt in der Schlinge.
  • Alle Kinder drehen an der Bohrmaschine, nur nicht Grit, die dreht sich mit.
  • Alle Mädchen haben Busen, nur nicht Ellen, die hat Dellen.
  • Alle Kinder springen über die Schlucht, nur nicht Peter, dem fehlt ein Meter.
  • Alle pissen in die Rinne, nur nicht Berni, der liegt drinne.
Noch 14 Tage bis zur Premiere von "Außer Kontrolle".

Aktuelle Lektüre: Benedict Wells: "Becks letzter Sommer"


Sonntag, 1. Februar 2009

Die Farbe Lila

Lila ist wohl gerade in. Zumindest bei der weiblichen Bevölkerung und allmählich sieht man auch das eine oder andere Lila bei den Jungens aufleuchten. Scheint wohl gerade eine Trendfarbe zu sein, wie auch mehrere andere Quellen im Internet bestätigen. Warm und leuchtend sollen die Farben sein und den Winter somit erträglich machen. Kann ich meiner Farbenschwäche Glauben schenken, so liege ich zumindest mit einem Hemd damit voll im Trend...

Noch 25 Tage bis zur Premiere von "Außer Kontrolle".
Noch 1 Tage bis zur Klausur "Thème Mittelkurs" und "Deutschdidaktik".
Noch 3 Tage bis zur Klausur "Version Mittelkurs."

Aktuelle Lektüre: Tom Rob Smith: "Kind 44"