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Samstag, 27. November 2010

Plastikgetrommel

Blauköpfige Typen, die auf PVC-Rohren herumtrommeln und dabei viel Farbe herumspritzen, sind nichts neues mehr, seit die "Blue Man Group" auch Berlin und Oberhausen erobert hat. Doch der Nachwuchs lässt nicht lange auf sich warten. So gewann der 17jährige Kent Jenkins sehr viel Aufmerksamkeit bei der diesjährigen Staffel der Castingshow "America's Got Talent", und das zu Recht. Aber seht selbst.



Aktuelle Lektüre: Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten"

Donnerstag, 4. November 2010

Tolle Presse

Was einem nicht so alles auffällt, wenn man sich durch die Seiten diverser Magazine klickt...so kann die Meldung eines Triebwerkausfalls und einer damit verbundenen Notlandung einer großen Passagiermaschine ganz ungeahnte katastrophale und reißerische Ausmaße annehmen. Hier die Meldung von der Homepage des Spiegel...

Und im Vergleich dazu die Aufmachung über den gleichen Vorfall auf der Seite unserer heiß geliebten Bild. Wenn Phillip Lahm sie aber liest, müssen die definitiv recht haben.


So viel zum Thema "Bild dir deine Meinung"...

Aktuelle Lektüre: Jonathan Littell: "Die Wohlgesinnten"

Dienstag, 2. November 2010

Tigakäfig

Elektro ist ja gerade wieder ziemlich angesagt. Was früher noch in den 70er Jahren von "Kraftwerk" geboten wurde, war neu und eigenartig, heute gibt es Nebengenres wie Electro Funk, Electro Pop oder Electro Rock. Bands wie La Roux, Karotte, Tiefschwarz oder Mr. Oizo sind vielen ein Begriff. Auch der DJ und Musikproduzent "Tiga" aus Montreal in Kanada ist ziemlich gut. Jeder kennt bestimmt seinen Hit "Sunglasses at Night", mit dem er einen Hit aus den 80ern neu vertonte, doch man sollte auch unbedingt einmal in seine anderen Songs hineinhören. Die gibt es unter anderem auf seiner myspace-Seite zu hören. Sehr gut ist auch die Nummer "Shoes" und kommt zusammen mit einem abgefahrenen Video.



Aktuelle Lektüre: Jonathan Littel: "Die Wohlgesinnten"

Sonntag, 2. Mai 2010

Wenn ein Löffelchen voll Zimt...


Eine berühmte und sehr beliebte Kneipenwette in den amerikanischen Staaten ist es, dass es beinahe unmöglich ist, einen Löffel voller Zimt zu essen. Die legendäre "Cinnamon Challenge" hat sogar einen kleinen Artikel auf wikipedia erhalten und schon zahlreiche Wagemutige haben sich daran versucht. Dabei ist diese Wette ein relativ dummer und gefährlicher Versuch. Das Zimt blockiert nämlich die Atemwege und ist so staubig, dass sich diese Partikel überall festsetzen können, erschwerend kommt hinzu, dass sich Zimt nicht in Wasser (Speichel), sondern nur in Fetten und Ölen lösen lässt. Und beim Durchführen der Wette ist es eben auch nicht erlaubt, etwas zu trinken. Ziemlich blöd, wenn dann Hustenanfälle und Brechreiz auftreten, aber wer kotzt, hat ebenfalls verloren. Da es die Amis ja immer gerne besser wissen müssen und sich gerne auf allerlei Schandtaten einlassen, zeugen zahlreiche Clips im Internet von den Versuchen, die Zimtportion zu schlucken. Einfach mal auf yotube "Cinnamon Challenge" eingeben...

Aktuelle Lektüre: Andreas Franz: "Der Jäger"

Freitag, 5. Februar 2010

Nuit blanche

Es gibt eine sehr schöne Szene in dem Film "Big Fish" von Tim Burton. Die männliche Hauptfigur trifft zum ersten Mal auf die Liebe seines Lebens, und zwar in einem Zirkus. Genau in diesem Moment meldet sich die Stimme des Erzählers zu Wort: "Man sagt, in dem Moment, in dem man zum ersten Mal auf seine große Liebe trifft, bleibt die Zeit kurz stehen." Das tut sie dann auch und Ewan Mc Gregor räumt unter anderem in der Luft hängendes Popcorn zur Seite, um sich seiner Angebeteten zu nähern. Ganz andere Hindernisse müssen dagegen die beiden Liebenden aus dem wunderschön gestalteten Kurzfilm "Nuit blanche" erleben, doch auch für sie bleibt die Zeit stehen und nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein:

Nuit Blanche from Spy Films on Vimeo.



Aktuelle Lektüre: Volker Klüpfel / Michael Kobr: "Seegrund. Kluftingers dritter Fall."

Freitag, 22. Januar 2010

Pomplamoose auf die Ohren


Es ist immer wieder erfrischend, was man zwischen all den selbsterklärten Gesangstalenten und Fremdschamkandidaten finden kann, die sich mit ihren musikalischen Produktionen auf youtube präsentieren. Die two-man-band Pomplamoose zum Beispiel, bestehend aus dem Pärchen Nataly Dawn und Jack Conte. Während Nataly vor allem für den Gesang zuständig ist und in den eigenhändig geschnitten Musikvideos vor allem mit ihren unschuldig dreinblickenden Augen Eindruck schindet, übernimmt Jack die musikalische Untermalung. In ihren so genannten "Video Songs" zeigen die beiden, wie so ein Song überhaupt zustande kommt und verzichten dabei auf große Effekte: man sieht, was man auch hört. Und sämtliche Instrumente werden von den beiden selbst eingespielt. Heraus kommt eine sehr eigenständige, andersartige und interessante Interpretation von bereits bekannten Hits, doch auch eigens geschriebene und komponierte Songs zählen zu dem Repertoire der beiden Internetmusiker, die mittlerweile auch im realen Leben einige Auftritte genießen durften. Besonders sehens- und hörenswert sind die Neuinterpretationen von "All the single ladies" und von "Beat it". Wem das gefällt, sollte unbedingt noch auf deren Homepage vorbeischauen. Beruhigend, dass es da draußen noch wirklich überzeugende Talente gibt.

Aktuelle Lektüre: John Updike: "Die Hexen von Eastwick"

Montag, 4. Januar 2010

Avatar - Aufbruch nach Pandora


Mit "Titanic" hat er sich endgültig Rang und Namen in der Filmewelt verschafft, jetzt bringt er sich erneut ins Gespräch, dieses Mal mit dem wohl teuersten Film aller Zeiten: etwa 500 Millionen Dollar soll "Avatar - Aufbruch nach Pandora" gekostet haben. Der aufwendig produzierte Streifen erreichte bereits in den USA rekordverdächtige Besucherzahlen und kommt auch im europäischen Raum nicht schlecht weg. Über eine Milliarde Dollar soll das fast dreistündige Werk bereits eingespielt haben.

Hauptfigur der Handlung ist der Soldat Jake Sully, seit einigen Jahren an den Rollstuhl gefesselt. Nach dem Tod seines Zwillingsbruders erhält er die Möglichkeit, zum weit entfernten Planeten Pandora zu reisen, um dort an Stelle seines verstorbenen Bruders in einen sogenannten Avatar zu schlüpfen, einen nachgezüchteten Körper der Ureinwohner Pandoras, der Na'vi. Da die Luft auf Pandora für Menschen innerhalb weniger Minuten tödlich ist, können sie mithilfe aufwendiger Technik in diese Körper schlüpfen; während der menschliche Körper in einer Art High-Tech-Bett ruht, kann der Körper des Avatar mental über Sensoren gesteuert werden. Die Mission, die Jake ausführen soll, ist auch keine leichte: er soll in einem Körper der Na'vi die Ureinwohner des Planeten auskundschaften, ihr Leben und ihre Kultur erforschen und kennen lernen. Dies soll vor allem dazu dienen, an das heiß begehrte Unobtainium zu gelangen, einem Rohstoff, wertvoller als Gold, dessen größtes Vorkommen sich ausgerechnet unter dem Dorf der Na'vi befindet. Durch einen Zufall macht Jake Bekanntschaft mit der schönen Neytiri und tritt mit ihrer Hilfe in Kontakt mit einer vollkommen fremden Kultur, die im Einklang mit der Natur auf Pandora lebt. Es kommt, wie es kommen muss, denn sehr bald wird Jake vor die Wahl gestellt, auf welcher Seite er denn kämpfen soll...

Zugegeben, die Handlung ist nicht unglaublich neuartig, kann aber mit kleinen Wendungen und unerwarteten Ereignissen überraschen. Die fast drei Stunden Film vergehen jedenfalls wie im Flug und Längen gibt es so gut wie keine. Das liegt wahrscheinlich auch an der wirklich atemberaubenden Welt von Pandora, die James Cameron und sein Team geschaffen haben, die der fabelhaften Flora und Fauna von Mittelerde aus Peter Jacksons "Der Herr der Ringe" ernsthafte Konkurrenz machen kann. Die Illusion und die Effekte sind so makellos, aufwendig und beeindruckend, dass der Zuschauer sehr schnell vergisst, dass der ganze Zauber lediglich aus zahlreichen Bits und Bytes besteht, ist der Film doch fast gänzlich am Computer entstanden. Zahlreiche Jahre mussten ins Land ziehen, bis James Cameron seinen Traum verwirklichen konnte, erste Ideen zu "Avatar" soll er bereits während der Dreharbeiten von "Terminator" gehabt haben.

Der Film wirft auch einige Fragen auf, jedoch ohne den mahnenden Finger zu erheben. Wie weit darf der Mensch eigentlich gehen? Lässt sich Zivilisation einfach definieren? Wie viel darf man sich mit der Natur eigentlich erlauben? Noch nie gesehene Pflanzen, Kreaturen, eine üppige Flora und Fauna und eine faszinierende Kultur der Na'vi, gepaart mit einem wahren Feuerwerk an Effekten, wunderbaren Bildern und einem wunderbar passenden Soundtrack lassen den Film neue Maßstäbe setzen. Die Musik stammt aus der Feder von James Horner, der bereits für "Titanic", "Braveheart" oder "A Beautiful Mind" verantwortlich zeichnete. Ein Meisterwerk und ein Meilenstein in der Filmgeschichte, den man, sollte man die Möglichkeit haben, unbedingt in 3D sehen sollte. Vielleicht wird sich auch bald um "Avatar" eine Fangemeinde gründen, jedenfalls kann man im Internet bereits die Sprache der Na'vi erlernen...

Aktuelle Lektüre: Andreas Franz: "Unsichtbare Spuren"

Montag, 12. Oktober 2009

Wieder verdrahtet

Eigentlich müsste man ja sogar ein kleines Fläschchen Sekt aufmachen, aber dazu bin ich jetzt zu müde. Denn ich habe endlich wieder Internet und kann von meinem kleinen französischen Appartement aus wunderbar in die weite große Welt hinaus navigieren und kann so auch wieder regelmäßiger und öfter bloggen. Im Moment bin ich aber zu müde, um noch weitere Infos in die Tasten zu hauen. Wer nicht warten kann, sollte sich die Zeit mal mit unserem lieben Guido Westerwelle vertreiben, der sich mit seinen wunderbar ausgefeilten Englischkenntnissen einen Fauxpas nach dem anderen leistet. Sprach er doch zuletzt auf einer Pressekonferenz zuletzt von dem "German Aufschwung", nein, er musste noch an einem anderen Termin einen BBC-Reporter in die Schranken weisen und das ist wirklich äußerst peinlich verlaufen. Aber seht und urteilt selbst.



Aktuelle Lektüre: Fridolin Schley: "Wildes schönes Tier"

Samstag, 3. Oktober 2009

Angekommen

Uff. Geschafft. Gelandet. Im schönen Châteauroux in Frankreich, etwa eineinhalb Stunden südlich von Orléans. Die Stadt ist wirklich sehr nett, hat eigentlich alles, was man so braucht und die Gegend um den kleinen und überschaubaren Ort herum hat wirklich viel zu bieten - Kultur, Theater, Musik, Schlösser, Naturparks etc. Hier gibt es mit Sicherheit viel zu entdecken und zu erleben. Wie auf dem erst neulich beendeten Bitfilm-Festival 2009, bei dem die besten animierten Kurzfilme aus dem Internet in verschiedenen Kategorien, wie "3D Space" oder "Politicool" ausgezeichnet und bepreist werden. Jeder, der sich auf der Homepage anmeldet, kann mitbestimmen, welche der zahlreichen Beiträge gewinnen sollen. Gewinner in der Kategorie "3D Space" ist der nett gemachte, von südamerikanischen Kulturen inspirierte Film "Machu Picchu Post", den es hier zu sehen gibt.



Aktuelle Lektüre: Stieg Larsson: "Vergebung"


Dienstag, 15. September 2009

Fernsehen mit Ehrensenf

Schon mal von "Ehrensenf" gehört? Nein? Dann sollte man das schleunigst ändern, denn man kann "Ehrensenf" nicht verpassen, man kann nur noch nicht dazu gekommen sein, es gesehen zu haben. Hinter dem Namen verbirgt sich eine Fernsehserie aus dem Internet, die jeden Tag in etwa vier Minuten mal bissig, mal humorvoll, mal sarkastisch, mal galant und auf jeden Fall immer unterhaltsam Kurioses, Wissenswertes, Interessantes und Schockierendes aus der Welt der Nachrichten und des Internets verbreitet. Die Sendung hat das amerikanische Format "Rocketboom" als Vorbild und hat schon einige kleine Preise eingeräumt. Vorbeiklicken lohnt sich auf jeden Fall...und "Ehrensenf" wandert der Ehre wegen auch schon mal nach rechts in meine Linkliste...

Aktuelle Lektüre: Stieg Larsson: "Vergebung"


Donnerstag, 13. August 2009

Es darf gezwitschert werden - auf twitter

Nach langem Rumüberlegen habe ich mich jetzt doch mal bei der Plattform "twitter" eingetragen, weil ich einfach neugierig war und mal sehen wollte, was dahinter steckt. Mich hat schon alleine das Design angesprochen und die Aufmachung und somit bin ich jetzt seit gestern Mitglied bei twitter. Twitter ist so eine Art Kurzinformationsprogramm und man kann sich bei anderen Leuten anmelden und somit immer sehen, was sie gerade schreiben. Funktioniert in etwa so wie der Buschfunk bei studiVZ, nur dass man sich aussuchen kann, von wem man diesen Buschfunk empfängt und von wem nicht. Neben Privatpersonen sind auch Prominente und große Magazine und Zeitungen vertreten, man kann sich also durch kurze Nachrichen auch prima informieren und wenn es einem nicht gefällt, hört man eben auf, dem Kontakt weiterhin zu folgen. Auch regionale Veranstaltungen sind teilweise vertreten, unter anderem auch der Verlag "stellwerck" aus dem schönen Würzburg und man erfährt gleich, wann die nächste Veranstaltung ist. Wer neugierig geworden ist, kann sich ja mal bei twitter einloggen...

Aktuelle Lektüre: Sue Monk Kidd: "Die Bienenhüterin"

Montag, 9. Februar 2009

In die Woche mit...Erich Kästner

Schon wieder ist ein Montag rum und man ist kaum vorwärts gekommen. Tutorium heute war ganz in Ordnung, die Hausarbeit musste dagegen ein wenig zurückstecken - egal, ein Tag geht. Morgen werden im Wohnheim wieder die Modems ausgeteilt, denn (kaum zu glauben, aber wahr!), wir sind jetzt auch endlich online. Lustigerweise wird die Internetgebühr vom Konto abgebucht, ob man nun ein Modem hat oder nicht, von daher empfiehlt es sich schon, eines zu besitzen. Das war's dann mit den nervigen Bib-Besuchen, wenn ich auch befürchte, dass die Ablenkungskurve steil nach oben gehen wird...

In die Woche starten wir heute mit Erich Kästner.

"Die Hühner fühlten sich plötzlich verpflichtet, statt Eiern Apfeltörtchen zu legen.
Die Sache zerschlug sich. Und zwar weswegen?
Das Huhn ist auf Eier eingerichtet!
So wurde schon manche Idee vernichtet."


Noch 17 Tage bis zur Premiere von "Außer Kontrolle".

Aktuelle Lektüre: Benedict Wells: "Becks letzter Sommer"